Mit zahlreichen Fotos. Aus dem Tschechischen übersetzt von Rudolf Bohren. Jan Milic Lochmans Lebensweg führte über Böhmen und Prag nach New York und schliesslich Basel, wo er Professor der Theologie und Rektor der Universität wurde und heute noch wohnt. Seine Erinnerungen berichten von einem spannenden Leben in einer spannungsvollen Zeit, derjenigen des Gegensatzes, aber auch des Dialogs zwischen Ost und West. Lochmans theologisches Engagement galt der Ökumene, dem Einstehen für die geglaubte Wahrheit, sein universitäres Engagement der Offenheit und Toleranz Andersdenkenden gegenüber.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.11.2002
Über das wissenschaftliche Wirken, die Beiträge zur Ethik und zur politischen Theologie des 1922 geborenen Baseler Professors Jan Milic Lochman erfährt der Leser in diesen Lebenserinnerungen wenig, berichtet der Rezensent mit dem Kürzel Hg.. Er ist jedoch tief beeindruckt, wie gradlinig der protestantische Theologe Lochman sein Leben lang eben jenes Programm einer "Wahrheitssuche", verbunden mit großer Toleranz gegenüber Andersdenkenden und -gläubigen, durch manche "Bedrängnisse" hindurch verfolgt habe. Die Rückschau des Autors, so der Rezensent, zeigt nicht nur dessen klare Vorstellungen, sondern auch ein tief verwurzeltes Talent für ein "weltlich-geistiges Wohlbefinden", staunt Hg..
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