Mit Audio-CD, 18 Minuten, Fotografien von Alexandre Bailhache und einem erotischen "Geheimbrevier", mit zahlreichen meist farbigen Abilldungen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.06.2002
Der Libertin, "der französische Freigeist des 'flatterhaften' 18. Jahrhunderts", hat wohl die Freiheit am schillerndsten geträumt, meint Rezensentin Yvonne Gebauer nach Lektüre dieses bunten Bildbandes. Wenn die Außenwelt keine Abenteuer zu bieten habe - wie unter Ludwig XIV. - , würden ebensolche in der intimen Abgeschiedenheit erschaffen und inszeniert. Doch wohlgemerkt, diese Freiheit des Abenteuers sei eine Freiheit des Genusses, der bitte schön nicht lebensbedrohlich sein solle, sondern eben unbeschwert. Das Buch, so Gebauer, spricht jedoch auch davon, wie ein Freigeist über seine freigeistigen Ausschweifungen stolpern kann. Dann stelle sich bange die Frage nach seiner Nachfolge: "Und wer träumt dann den Traum von der Freiheit weiter?"
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In…