Nur der gekonnte Umgang mit sich selbst ist ein Garant für Erfolg. In Zeiten steigender Leistungsdichte, schneller Entscheidungsprozesse und unwägbarer äußerer Faktoren ist beruflicher Erfolg immer schwieriger zu realisieren. Und solange das Selbstwertgefühl an den persönlichen Leistungserfolg gekoppelt ist, werden Misserfolge als persönliche Niederlagen empfunden. Jens Corssen zeigt Möglichkeiten auf, wie durch mentale Selbstführung die eigenen Potenziale gebündelt und freigesetzt werden können. Sein Erfolgsrezept ist der 'Selbstentwickler', der nicht länger das Unbehagen an der eigenen Situation beklagt, sondern seine 'Ich-AG' aktiv auf Erfolgskurs bringt.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 20.03.2003
Susanne Mayer bespricht das Buch von Jens Corssen, ein "Coach des Topmanagements", unter dem nicht ganz ernst gemeinten Gesichtspunkt, was seine Vorschläge zur "Selbstentwicklung" zur Lösung der deutschen Bildungsmisere beitragen könnten. Schließlich, meint sie, verspreche Corssen ja im Grunde "Bildung ohne Lehrer". Mayer entdeckt dabei, dass es sich beim heutigen Topmanager offenbar um jemand "ganz Kleines" handelt, um jemand, der "Zuspruch braucht" und dessen "Seele gesundgebetet werden will" - mit Stoßgebeten wie "Wo ich bin, will ich sein!" Ihr Fazit darum: "Das wollen wir uns schon mal hinter die Ohren schreiben, für unsere Bildungsrevolution. Dass den Besten auch etwas abhanden kommen kann, Selbstvertrauen, Mut, das Einverständnis mit sich selbst."
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