Mit 300 meist farbigen Abbildungen. Die Mehrheit dieser Feste und Rituale, darunter auch einige in Europa, sind unter Europäern wenig oder gar nicht bekannt, ganz zu schweigen von den Bräuchen in Guatemala, Tibet, Alaska, Vietnam oder Indien. Doch, wer verstanden hat, warum und auf welche Art ein Fest gefeiert wird, der hat etwas von dem Volk, das feiert, verstanden. Jeremy Hunter erklärt uns, welche Feste Buddhisten, Christen, Hindus, Moslems, Juden und andere Gläubige alljährlich begehen. Die Chronologie führt zu einem ungeheuer abwechslungsreichen Aufbau des Buches, da Hunter zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten über 70 Länder bereiste.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.05.2002
Als sehr interessant beschreibt Sonja Zekri diesen Bildband, der dokumentiere, wie Feste in verschiedenen Teilen der Welt gefeiert werden - und das auf eine gar nicht folkloristische Art. Bemerkenswert findet die Rezensentin vor allem, dass kalendarisch festgelegte "Feste eine anthropologische Konstante darstellen" - egal wie unterschiedlich die beschriebenen Gesellschaften sonst sein mögen - und dass es bei Festen nicht um die Feier des Schönen und um Ekstase geht: "Schmerz, Gefahr und Entbehrung gehören oft zu einer zünftigen Feier". Diese Vielschichtigkeit ist in dem Band nach Ansicht der Rezensentin gut dokumentiert.
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