Herausgegeben von Peter-Christian Müller-Graf und Heinrich Schneider.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.07.2003
Dieser Band versammelt überwiegend Beiträge von Theologen, die, wie Rezensent Gerd Roellecke schreibt, "einfach behaupten, Politik sei auf Religion angewiesen". Obwohl für den Rezensenten ausgemacht ist, dass Europas Verfassung "keine Religion braucht", ist ihm dieses Buch eine "aufregende Lektüre" und "ein gelungenes Werk", vor allem weil es ein "vielschichtiges Problem", eben das Verhältnis von Politik und Religion in der Moderne, zu beleuchten helfe. So wird, erfahren wir, unter anderem das Staatskirchenrecht in den verschiedenen Mitgliedsstaaten der EU beschrieben sowie die sehr unterschiedliche Einstellung der beiden deutschen Staatskirchen zu Europa. Zwei "kluge und kooperative" Beiträge sind außerdem dem Islam und seinem Verhältnis zur Politik gewidmet.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…