Aus dem Nachlass eines Drogisten tauchen ein Brief des großen Meisters und merkwürdige Fotos auf. Die Bilder zeigen Tannen und Bauernschuhe und sind doppelbelichtet. Dieser Umstand hatte den Denker einst in große Not gestürzt: Sah die Bildmaschine, was das Auge nicht sah? Der Erzähler, der sich selbst Heydegger nennt, und sein Wegbegleiter Dionys wandeln auf den Spuren des Philosophen, um den Gehalt des Briefs und Heideggers späte Vermutung zu überprüfen. Ruhm und Geld scheinen mit der Verwertung der Dokumente zu winken. Doch was da winkt, ist etwas ganz anderes.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.11.2006
Bis ins Jahr 1844 und Friedrich Ludwig Lindners Satire "Der von Hegelscher Philosophie durchdrungene SchusterGeselle" geht Rudolf Walther zurück, um die "gute" Tradition aufzuzeigen, in der Joachim Klein und seine "gnadenlose" Heidegger-Parodie steht. In "Permaforst" diene die Rahmenhandlung über die Suche nach unbekannten in einem Brief erwähnten Fotos von Heidegger nur als Abschussrampe für ein "Feuerwerk von Sprachwitz, Parodien und Satiren", informiert Walther angetan. Martin Heidegger und dessen Sprache nehme Klein geschickt und feinsinnig aufs Korn, und auch über nicht-heidegger'sche Scherze mit Fichten, Johann G. Fichte und die "Verfichtung" des Schwarzwalds kann sich der Rezensent prächtig amüsieren.
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