Die englischen Klassiker der Nationalökonomie haben den Wirtschaftswissenschaften das allgemein akzeptierte wissenschaftliche Fundament geliefert: Sie haben Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge systematisch erfasst und die Interdependenzen des ökonomischen Geschehens offengelegt. Die Auseinandersetzung mit den englischen Klassikern verschafft dem Leser die nötige Klarheit über den geistesgeschichtlichen Hintergrund der westlichen Wirtschaftsordnung. Jeder, der sich mit dem wirtschaftlichen Geschehen und den ökonomischen Auswirkungen politischen Handelns befasst, kann und muss bei den Klassikern in die Schule gehen. Die Darstellung wird ergänzt durch einen Beitrag von Prof. Dr. Heinz Rieter über Deutungsmuster klassischer Nationalökonomie.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.09.2016
Gerald Braunberger nimmt Joachim Starbattys wieder aufgelegtes Werk aus dem Jahr 1985 zum Anlass, die Klassiker der Ökonomie selbst zu lesen. Als Hinführung dazu scheint ihm Starbattys "liberale" Auslegung von Smith, Mill, Ricardo und Malthus gut geeignet. Konzis legt ihm der Autor Lebensabrisse und theoretische Ansätze der Ökonomen dar und betrachtet ihr Werk als Beitrag zur Theorie des Liberalismus, wie Braunberger feststellt. Auch wenn Starbatty mit breitem Pinsel malt, wie der Rezensent erklärt, was Smith, Mill und Co. über die Fianzierung staatlicher Aufgaben, Preistheorie, Verteilung, Zins und Wachstum gedacht haben, kann er ihm auf anregende Weise vermitteln.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…