In Deutschland wird wieder über Bildungsreform diskutiert. Dabei ist die Fragestellung heute anspruchsvoller und umfassender und berührt sämtliche gesellschaftlichen Bereiche, die mit der Zukunft der Kinder und mit der Zukunft von Deutschland zutun haben. Dafür entwickelt Johannes Rau in diesem Buch Grundsätze und Forderungen, an denen sich eine nachhaltige Bildungspolitik orientieren sollte.
Mit gemischten Gefühlen hat Reinhard Kahl die Reden des scheidenden Bundespräsidenten Johannes Rau zur Bildungsmisere gelesen. Zwar beinhalten sie, wie der Rezensent einräumt, durchaus "viele Ideen und harte Informationen", die vor allem die Tragweite der "Pisa-Lektion" noch einmal klar vor Augen führten, doch sei Rau - wie so viele Politiker und insbesondere Bundespräsidenten vor ihm - oftmals der Versuchung erlegen, wichtige Fragen zum Thema Bildung zunächst aufzuwerfen, um sie dann mit "unscharfen" "großen Worten" wieder zu vergraben. Besonders ärgerlich und mit der Dauer der Lektüre quälend fand unser Rezensent Raus "versöhnlerischen" Gestus: kaum dass er sich "zwei Schritte vorgewagt hat, folgt sein Sowohl-als-auch", meint Kahl.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…