Aus dem Englischen von Adelheid Zöfel. Mit Illustration von Oliver Jeffers. Die Brockets sind eine absolut normale Familie bis auf Barnaby. Denn der schwebt! Und so gern er es auch lassen würde, es gelingt ihm nicht. An einem schicksalhaften Tag geschieht das Unfassbare: Barnaby schwebt davon, immer weiter, hoch in den Himmel hinein. So beginnt eine magische Reise durch die Welt, in der Barnaby höchst sonderbare Abenteuer erlebt. Er lernt eine Reihe kurioser und liebenswerter Freunde kennen. Und am Ende begreift er, dass er so normal wie seine Eltern gar nicht sein möchte: Er ist froh, anders zu sein.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 06.11.2013
Auch wenn der Aufruf im Buch zum "Mut, anders zu sein" der Rezensentin Christine Steffen deutlich vernehmbar ist, wirkt die Botschaft auf sie nicht platt. Laut Steffen liegt das an der Fantasie des Autors John Boyne, der die Geschichte des immerzu schwebenden und daraufhin von seinen Eltern verstoßenden Barnaby angenehm leicht, schwebend eben, erzählt, wie Steffen erklärt. Mit dieser Leichtigkeit ist für Steffen auch gleich dem im Buch thematisierten Verlust des Elternhauses das Bedrückende genommen. Was bleibt, ist die Karikatur der Eltern als hoffnungslose Spießer und die Steffen begeisternde Parteilichkeit des Autors für seinen kleinen Helden.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…