So recht lässt sich der Rezension von Julian Weber nicht entnehmen, was nun das Besondere an diesen "autobiografisch gefärbten" Kurzgeschichten des 2001 verstorbenen amerikanischen Gitarristen ist. Aber irgendwie wirkt Weber von ihnen leicht angefixt, deliriert in deren Sound, Themen und Motiven. In wacheren Momente schreibt er über Ideen zwischen Beat Poets und "der dunklen amerikanischen Romantik" oder "Donald-Duck-Schlagfertigkeit". Auch ahnt man, dass man allzu viel von dieser Prosa nicht erwarten sollte. Doch weil sich John Fahey beim Schreiben aus Webers Sicht ebenso dickschädelig wie in seiner Musik gibt, hat er dessen Sympathien klar auf seiner Seite.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…