Aus dem Englischen von Margitt Lehbert und Hans-Christian Oeser. C.K.Williams über den Dichter: "John Montague ist ein Dichter von phänomenalem lyrischen Talent, doch er besitzt auch einen scharfen, dramatischen Sinn für die Geschichte die Irlands und der Welt und eine sanfte, moralische Beharrlichkeit. All dies macht seine Gesammelten Gedichte zu einem absolut unentbehrlichen Buch."
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.12.2008
Für Jürgen Brocan sind John Montague und Iain Chrichton Smith, von denen die Edition Rugerup jetzt zwei "vorzügliche" Bände mit ausgewählten Gedichten vorgelegt hat, nicht etwa als Naturlyriker, sondern als "Landschaftsdichter", zu würdigen. In den Gedichten des 1929 in Brooklyn als Sohn irischer Auswanderer geborenen und in Irland aufgewachsenen John Montague ist die eigene Familiengeschichte von der irischen Landschaft und Geschichte nicht abzulösen, stellt der Rezensent fasziniert fest. Ihn hat besonders angesprochen, dass den Gedichten nichts Hermetisches anhaftet und ihre Beobachtungen und Erfahrungen Kopf und Bauch gleichermaßen ansprechen.
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