Aus dem Amerikanischen von Maria Carlsson, Helmut Frielinghaus und Susanna Rademacher. 1954 erschien in "The New Yorker" die erste Erzählung des 22jährigen Studenten Updike über die Bewohner des ländlichen Olinger, das nicht mehr von der literarischen Landkarte wegzudenken ist. Auch die anderen Geschichten dieser Sammlung der Stories aus den Jahren bis 1964, darunter eine Erstübersetzung, sind in anderen Ausgaben nicht verfügbar.
Rezensent Franz Schuh ist mit diesen Erzählungen ziemlich glücklich geworden, obwohl es scheint, dass er es irgendwie anrüchig findet, John Updike einfach eine gute Kritik zu schreiben. Zu allem, "was in der Literaturkritik keine Kunst ist", gehört für Schuh nämlich das Updike-Loben. Trotzdem kommt er nicht umhin, diese frühen Erzählungen über das Glück und seine banale Alltäglichkeit sogar sehr zu loben. Besonders das Vorwort findet Schuh interessant, weil es eine Erzähltheorie enthält, und zwar keine spezifisch Updike'sche, sondern "die Erzähltheorie schlechthin".
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