Jonathan Stroud

Bartimäus

Das Amulett von Samarkand (Ab 10 Jahre)
Cover: Bartimäus
C. Bertelsmann Verlag, München 2004
ISBN 9783570127759
Gebunden, 540 Seiten, 18,90 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Katharina Orgaß und Gerald Jung. "Dämonen sind überaus heimtückisch. Sie fallen dir in den Rücken, sobald sich ihnen auch nur die geringste Gelegenheit dazu bietet. Hast du verstanden?" Und ob Nathanael verstanden hat. Er weiß genau, was es mit der Macht von Dämonen auf sich hat. Aus diesem Grund hat er sich ja für Bartimäus entschieden, den 5.000 Jahre alten, ebenso scharfsinnigen wie spitzzüngigen Dschinn. Nathanael braucht einen mächtigen Mitspieler für seinen Plan, denn er will sich rächen! Der Auftrag an Bartimäus ist klar: Er soll das Amulett von Samarkand stehlen, das im Besitz von Simon Lovelace ist. Doch Nathanael hat keine Ahnung, wie gefährlich dieses Amulett ist. Bevor er und Bartimäus sich versehen, geraten sie in einen reißenden Strudel mörderisch-magischer Intrigen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 05.10.2004

Noch ein Zauberlehrling also. Diesmal heißt er Nathaniel, ist zwölf Jahre alt, verschlossen und ehrgeizig, und lebt im London des 19. Jahrhunderts. Ein unwirtlicher Ort, der von einer mächtigen Zauberelite beherrscht wird. Rezensentin Roswitha Budeus-Budde hat diese Fantasy-Geschichte von Jonathan Stroud gern gelesen. Nathaniel bekommt per magischen Befehl einen uralten Dschinn zur Seite gestellt und beauftragt ihn prompt, dem mächtigen Minister Lovelace das magische Amulett von Samarkand zu stehlen. Die Rezensentin versichert, dass Stroud hier nicht einfach nur die bewährten Fantasy-Muster weiterstrickt. Spannend und faszinierend findet sie besonders, wie der Autor den Jungen im Laufe der Geschichte über seine destruktiven Gefühlen hinauswachsen und damit erfolgreich über die eigenen Dämonen gewinnen lässt.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 02.09.2004

Entzückt zeigt sich Rezensent Reinhard Osteroth nach der Lektüre von Jonathan Strouds erstem Band seiner Zaubertrilogie. Darin erzähle der Autor mit "Witz, Ironie und Tempo" die Geschichte des Dschinn Bartimäus, der nach einigen entspannten Jahrtausenden von einem minderjährigen Zauberer beauftragt wird, ein unverwundbar machendes Amulett zu stehlen. Bereits der nun vorliegende erste Band der Reihe zeigt, so lobt der Rezensent, dass der "erzählerische Kunstgriff" Strouds "überraschend gut" funktioniert. Während der Dschinn als Ich-Erzähler auftritt, wird die Geschichte des Jungen aus der Außenperspektive geschildert, und die daraus resultierende "Asymmetrie" übe einen besonderen "Reiz" auf den Leser aus. Zauberhaft.

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