Herausgegeben von Stefan Fricke und Werner Klüppelholz. Juan Allende-Blin ist eine singuläre Erscheinung im deutschen Musikleben. Als Komponist und Hörspielautor hat er ein Werk geschaffen, das sich durch Vielseitigkeit, akribische Ausformung und eine ungewöhnliche Subtilität des Klanges auszeichnet. Überdies hat er intensive Forschung betrieben, unter anderem zum Futurismus, dem Hörspiel, der klassischen moderne und vor allem in der Exilmusik. Das Buch enthält einige seiner essentiellen Essays, die hier erstmals veröffentlicht werden. Kommentare von Kennern seines kompositorischen Werks ergänzen die Ausgabe.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…