Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.06.2003
Als "Ereignis" feiert Andreas Platthaus diesen Bildband, der neben biografischen Essays die Bucheinbände Georg Salters aus seiner Berliner Zeit von 1922 bis 1934 enthält. Der Rezensent findet es nicht allein lobenswert, dass der Herausgeber mit diesem Buch "Engagement für eine private Vorliebe" zeigt. Er preist es auch vor allem deshalb, weil damit, wie Platthaus betont, ein "Meister seiner Zunft" zu seinem Recht kommt, der die Buchkunst zu seiner Zeit und bis in die fünfziger und sechziger Jahre hinein entscheidend geprägt hat.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…