In seinem neuen Buch fasst er die wichtigsten Erkenntnisse seines Lebens in Aphorismen zusammen. Jürgen Todenhöfer setzt Ziele in einer ziellosen Zeit und beleuchtet sie durch teils heitere, teils erschütternde Anekdoten. Er verbindet Autobiografisches mit den großen Fragen der Menschheit nach Tugend, Gerechtigkeit und Weisheit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.12.2010
Sehr persönlich und wunderbar findet Christian Geyer Jürgen Todenhöfers Buch über eigene biografische Niederlagen und das irre Glück, einfach sein zu dürfen. Dass ein politischer Strippenzieher und Medienmann derart kindlich staunend, dabei sich präzise erinnernd, aufs eigene Leben zurückblicken kann, hätte Geyer nicht gedacht. Zwischen Demut und Koketterie, so Geyer, bewegt sich der Text und spart auch mit Binsenweisheiten nicht, die der Rezensent allerdings gerne liest, weil er Todenhöfer seinen Mangel an Zynismus hoch anrechnet und die Einsicht, dass Leben bedeutet, Schuld auf sich zu laden. Genau hier liegt für Geyer der allgemeine Wert dieser Konfessionen.
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