Aus dem Amerikanischen von Fred Schmitz. Eine Geschichte vom Leben eines schwarzen Mädchens im Süden der USA.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.03.2001
Für Antje Weber ist Karen Englishs Erzählung von dem schwarzen Mädchen Francie, das sich in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts - leider weiß man nicht genau, wann das Buch spiele, bedauert Weber - mit ihrer Mutter als Dienstbotin in den Küchen reicher weißer Amerikaner durchschlagen muss, nur auf den ersten Blick eine "Aschenputtel-Geschichte". Das Buch gebe vielmehr einen "unsentimentalen und atmosphärisch dichten Einblick" in das Leben einer Zwölfjährigen, die sich einer harten sozialen Realität stellen muss. Francie verliebt sich und muss ihrem von Weißen verfolgten Freund zur Flucht verhelfen. Weber findet, dass das ziemlich viele Probleme für eine Zwölfjährige sind.
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