Mit 48 Farbtafeln. Text von Rodney Sappington. Karin Apollonia Müllers Arbeiten interpretieren den Begriff Landschaft aus einer ganz neuen Sichtweise - hier wird Landschaft gezeigt als ein Stück der Erdoberfläche, jedoch niemals als reine Darstellung von Geographie, eines Gebietes oder einerStadt. Landschaft wird von ihr als etwas, das sich ständig wandelt, festgehalten...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 19.05.2001
Wie sieht Los Angeles aus? Jedenfalls nicht so, wie es oft detailreich vor blauem Himmel abgelichtet wird, meint Ulf Erdmann Ziegler und zeigt sich angetan davon, dass die Fotografin Karin Apollonia Müller zu einem ähnlichen Schluss gekommen ist. Solche Bücher sind rar, denkt Ziegler, denn Müller habe Menschen in Alltagsituationen vor einem nahezu lichtlosen Himmel abgelichtet. Was bei ihr hingegen zähle, seien soziale Landschaften. Allerdings stört den Rezensenten Müllers Hang zur Bilderpredigt,, was Ziegler allein schon im Titel des Fotobandes gegeben sieht. Vor allem aber bedauert er, dass die detailreichen Bilder, denen er gerne einen zweiten und dritten Blick geschenkt hat, im Layout zu wenig zur Geltung kommen. Die großangelegten Passpartouts hätte sich der Verlag für Ziegler ruhig sparen können.
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