Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.10.2003
Thomas Stölzel begrüßt die zweibändige Neuausgabe dieses "Klassikers", die jetzt im Rahmen einer auf 15 Bände angelegten Gesamtausgabe der Werke Poppers erschienen ist. Dabei preist er als "wichtigste Ergänzung" zu diesem Werk das Nachwort von Herausgeber Hubert Kiesewetter. Darin werde die Entstehungsgeschichte des Buches mitgeteilt und die enormen "Entbehrungen" Poppers beim Schreiben aufgezeigt, die bisher unbekannt gewesen sind, lobt der Rezensent. Sehr "bedauerlich" dagegen findet Stölzel, dass dieses Nachwort sowohl den ersten wie den zweiten Band beschließt und er hätte sich gewünscht, dass statt dieser unnötigen Wiederholung auch etwas über die "Rezeptionsgeschichte" des Buches zu erfahren gewesen wäre.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…