Aus dem Amerikanischen von Thomas Wollermann und Christa Prummer-Lehmair. Das Wettrennen um eine Technologie, die unser aller Leben verändern wird. Im November 2022 stellte OpenAI der Welt den Chatbot ChatGPT vor. Innerhalb von drei Monaten registrierten sich 100 Millionen Nutzer. OpenAI wurde vom kleinen Nonprofit zum Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. An seiner Spitze: Sam Altman, damals gerade einmal 37 Jahre alt.Wer ist dieser Mann, der die Welt der Künstlichen Intelligenz für immer verändert hat? Die Journalistin Keach Hagey erzählt in ihrer Biografie erstmals Altmans Geschichte - von seiner Kindheit in St. Louis über seine Erfahrungen in der Startup-Szene bis zu seinem kometenhaften Aufstieg in der Tech-Welt. Rivalitäten, Intrigen und Machtkämpfen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.08.2025
Rezensent Alexander Armbruster zeigt sich beeindruckt von Keach Hageys Porträt über den OpenAI-Chef Sam Altman. Die Journalistin habe mit über 250 Gesprächspartnern gesprochen und Altman selbst mehrfach getroffen - und so das "erste umfassende Bild" eines Mannes gezeichnet, der laut Kritiker nicht weniger vorhat, als die Welt zu verändern. Der Leser lernt einen hochbegabten, aber "eher schüchternen" Technikvisionär kennen, der aus wohlhabendem Hause stammt, sich früh für Philosophie wie fürs Programmieren interessierte und später ein "Manhattan-Projekt für KI" entwarf, erfahren wir. Hagey schreibe "schnörkellos" und ohne Verklärung, auch Privates bleibt nicht außen vor - etwa Altmans Ehe mit dem Programmierer Oliver Mulherin (den er im Whirlpool von Tech-Millardär Peter Thiel kennengelernt haben soll). Manches, etwa die Familiengeschichte, sei laut Armbruster fast zu ausführlich geraten, doch insgesamt biete das Buch bemerkenswerte Einblicke "in einen mächtigen Kopf".
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 25.07.2025
Rezensentin Marie-Astrid Langer empfiehlt Keach Hageys Buch über den Open-AI-Gründer Sam Altman, weil die Journalistin sorgfältig recherchiert hat und Altman als skrupellosen Kopf und Networker der Tech-Welt porträtiert. Dass Altman nicht nur Open AI nach vorn gebracht hat, sondern auf vielen Partys tanzt, erfährt Langer ebenso wie sie die schmutzigen Tricks des Genies kennenlernt. Für ihr "kritisches" Porträt hat die Autorin in Altmans Bekanntenkreis nachgefragt und fokussiert sich auf Altmans Werdegang und komplexe Persönlichkeit, schreibt Langer. Besonders faszinierend findet die Rezensentin die Passagen über Altmans pfiffigen Umgang mit Elon Musk. Dem hat er erst viel Geld aus der Tasche gezogen und ihn dann eiskalt abserviert.
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