Das Struppige hat ein zotteliges Fell und lebt in einem dunklen Land. Es ist traurig, weil es seine Heimat verloren hat. Das Zarte hingegen lebt in einer Welt voller Licht und Farben, doch es ist neugierig auf die dunkle Seite nebenan. Langsam entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden gegensätzlichen Charakteren, und vorsichtig wagen sie den Schritt in die jeweils fremde Welt des anderen.
Kerstin Hau erzählt eine feinsinnige Geschichte von hellen und dunklen Seiten des Lebens und von einer Freundschaft, die Grenzen überwinden kann. Julie Völk hat für dieses Buch eine alte Technik aus den Anfängen der Fotografie, die Cyanotypie, verwendet. Bei diesem Verfahren entstehen Negativeffekte und tiefe Blautöne auf dem Papier.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 24.07.2019
Rezensentin Sylvia Schwab annonciert ein ganz "besonderes" Bilderbuch mit dem neuen Werk des Künstlerinnenduos Kerstin Hau und Julie Völk. Die Geschichte um Gegensatz-Paare, die sich miteinander befreunden, erscheint der Kritikerin zwar ein wenig "konventionell". Macht aber nichts, meint sie, denn Völks Zeichnungen sind so "zauberhaft zart und poetisch", dass sich Schwab der Farbmagie dieses Buches auf keiner Seite entziehen kann.
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