Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs. Onkel Robert ist ein großer Flunkerer und Geschichtenerzähler: Mit ihm nach Oxford zu reisen, könnte für die Leseratte Else bestimmt ganz nett werden. Nur, so hat sie sich Oxford wirklich nicht vorgestellt: rudernde Vögel, fliegende Hunde und singende Kaninchen! Wo ist sie nur gelandet? Etwa in dem Wunderland, in das vor langer Zeit eine gewisse Alice geraten ist?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.06.2004
Dieses Buch ist ein Buch, das man vorlesen sollte, egal wie alt man ist, empfiehlt Sybil Gräfin Schönfeldt, denn nur so kommen die Reime und so manche Nonsense-Texte richtig zur Geltung. Der Norweger Klaus Hagerup hat ein Buch geschrieben, das sich auf den Spuren von Lewis Carrols "Alice im Wunderland" bewegt, und sich auch den literarischen Geist des Kinderbuchklassikers zu eigen gemacht hat. Wie bei Carrol lässt Hagerup Reime und Prosa in ein einziges Textgewebe zusammen fließen, erklärt Schönfeldt, zugleich sei das Ganze gespickt mit Anspielungen oder Zitaten aus der Kinderbuchliteratur, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Schönfeldt äußert sich bewundernd über das Geschick der Übersetzerin Gabriele Haefs, diesem Textgewebe aus Prosa und Nonsense-Reimen eine eigene Melodie abzugewinnen. Ansonsten ist die Geschichte von Else, deren Eltern sich trennen und die darum in den Ferien zu ihrem Onkel nach Oxford geschickt wird, der ihr immer im richtigen Moment rätselhafte Gedichte schreibt, völlig in der heutigen Zeit angesiedelt, versichert die Rezensentin.
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