Im vorliegenden Buch werden verschiedene Identitätssegmente des österreichischen Judentums vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart skizziert. An den Beiträgen ist ersichtlich, daß sich die Juden Österreichs aus vielen unterschiedlichen Gruppierungen mit differenten Bewußtseinsorientierungen zusammensetzten. Steven Beller führt in diesem Buch mit seinem Aufsatz seine international aufmerksam verfolgte Debatte mit dem bedeutenden Kulturhistoriker Ernst Gombrich über den Zusammenhang zwischen jüdischer Identität und kulturellen Leistungen weiter.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…