Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.03.2000
Ludwig Harig kann es sich nicht verkneifen: Lévy-Strauss und Wolfgang Koeppen muss er zitieren um zu sagen: die hier gesammelten italienischen Kindergeschichten sind schön! Und nordische Sagen schleppt er noch herzu um Stefano Benni, Italo Calvino, Gianni Celati und Moravia und Tabucchi und und ... rundum zu loben, ihre "köstlichen Fabeln und Abenteuergeschichten". Vielleicht geben ihm die Geschichten ja Recht? Zu Luigi Malerbas Titelgeschichte zitiert er ?...dass der Mensch und der Hund Freunde wurden, weil sie einander nicht schmeckten?. Der eine isst Gekochtes, der andere bevorzugt es roh. Aber ist das dann schon Lévy-Strauss?
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