Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.04.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel "Nt." möchte in einer Kurzrezension dieses Buch vor allem denjenigen ans Herz legen, die Tibet in erster Linie als Reiseland sehen oder "für den Buddhismus schwärmen". Denn dieser Band, in dem Reden des Tibet-Kongresses in Bonn vom Juni 1999 veröffentlicht wurden, sei geeignet, "nachdenklich" zu machen. "Nt." weist dabei besonders auf den Beitrag des Dalai Lama hin und auf die Reden von Repräsentanten der Völker, die sich in einer vergleichbaren politischen Situation wie die Tibeter befinden oder früher befunden haben.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…