Konrad Rufus Müllers persönlichstes Werk. Der Fotograf Konrad Rufus Müller, geboren 1940, war bereits als junger Mann von Konrad Adenauer fasziniert. In den Jahren 1965 bis 1967 gelangen ihm großartige Porträts, die das Bild des legendären Bundeskanzlers bis heute prägen: Kunstwerke, die die Essenz eines Mannes einfangen, der die Geschicke Deutschlands in bewegten Zeiten maßgeblich lenkte. Dieses Buch ist eine Hommage an Konrad Adenauer und zugleich ein sehr persönliches Werk des Fotografen. Es erweckt die Vergangenheit zum Leben und zeigt, wie zwei Konrads, geboren in unterschiedlichen Epochen, auf einzigartige Weise miteinander verbunden sind.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.02.2024
Der nun letzte Band des verstorbenen Porträtfotografen Konrad Rufus Müller beschäftigt sich mit seiner Liebe zu Adenauers Gesicht, erkennt Rezensent Oliver Jungen. Diesem Gesicht habe Müller aufgelauert, er wollte Adenauer zu jedem Zeitpunkt porträtieren und setzte dazu seinen Charme ein, wovon Müller in diesem Band "verschmitzt" erzählt, so der Kritiker. Die Familie Adenauer bescheinigte ihm außerdem eine "seltene Plastizität" seiner Fotografien des ersten deutschen Bundeskanzlers, erfahren wir. Letztendlich erzähle der Fotograf Müller in diesem Band von einem schon damals "mehr als schräg geltendem Fantums", welches wir in diesem Band bestaunen dürfen, schließt der Kritiker.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.12.2023
Durchaus fasziniert blickt Rezensent Robert Probst auf diese künstlerischen Produkte einer ungewöhnlichen Nähe. Heute undenkbar, wie sich der Fotograf Konrad Rufus Müller seinerzeit an Adenauer heranmachte und von diesem die Lizenz erhielt, ihn in allen möglichen Situationen zu fotografieren. Der vorliegende Band des jüngst verstorbenen Fotografen dokumentiert dies. Die kleinen Notate des Fotografen, der fürderhin auch sämtliche folgenden Kanzler bis hin zu Olaf Scholz fotografierte, machen die Aufnahmen für Probst noch plastischer.
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