Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.06.2003
Christiane Zintzen ist begeistert von dem Werk. Gerade die Banalität der Bilder, die etwa Menschen in ihren Stuben, im Gasthaus oder auf dem Dorfplatz antreffen, nehme den Fremden das Exotische. Durch die Bilder erkenne der Betrachter, dass das Fremdartige der Menschen lediglich den unterschiedlichen Orten zugrunde liege. Davon abgesehen erblicke man seinesgleichen, Menschen, die durchaus unsere Großeltern oder Enkel sein könnten. Nur an einem anderen Ort eben. Kaindl suche nicht das ausgefallene Motiv, die verwegene Komposition und selbst seine Aufnahmen von Reklametafeln vor zerschossenen Fassaden "dünken so vertraut, wie sie aufs Neue zu erschüttern vermögen: erzählen sie doch vom weitergehenden Leben, welches uns betrifft, statt nur betroffen macht".
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte…