Wenige Menschen werden bereits zu Lebzeiten eine Legende ihrer selbst. Der schwedische Diplomat Raoul Wallenberg gehört ganz gewiss zu diesen Ausnahmeerscheinungen. Mit außergewöhnlichem Mut arbeitete er 1944 in Budapest gegen die Vernichtungspläne der Deutschen an und bewahrte tausende Juden vor dem Tod. Im Januar 1945 wurde er vom sowjetischen Sicherheitsdienst verhaftet und verschwand spurlos. Nach Kriegsende wurde seine Person zum Objekt von Mythen und Schwärmereien. Lew Besymenski forscht in russischen Archiven dem Fall Wallenberg nach und sprach mit Zeitzeugen, die heute nicht mehr unter dem Zwang des Schweigens stehen. Aufgrund dieser erstmaligen Interviews wird nach mehr als einem halben Jahrhundert das Dunkel in der Affäre Wallenberg gelichtet. Ulrich Völklein sichtete im Westen zugängliche Dokumente und Forschungsergebnisse. Gemeinsam entdeckten sie die Wahrheit über Raoul Wallenberg.
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