Aus dem Englischen von André Mumot. Nyas Aufgabe ist es, für ihre Familie Wasser bei der Wasserstelle zu holen. Sie läuft dafür acht Stunden. Jeden Tag. Salva flieht aus seinem vom Krieg zerstörten Dorf. Er läuft quer durch Afrika, auf der Suche nach einem sicheren Ort, an dem er bleiben kann, und nach seiner verschollenen Familie. Zwei fesselnde Stimmen erzählen von Not und Vertreibung - aber auch von Hoffnung und Zukunft in einer Welt, in der sich unerwartete Chancen für die auftun, die nicht aufhören, an das Gute zu glauben. Der Roman basiert auf einer wahren Geschichte.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.01.2016
Regina Riepe erfährt viel über das Leben von Kindern im Südsudan aus diesem Buch von Linda Sue Park. Dass die Geschichte des ohne Eltern aus dem Bürgerkriegsland flüchtenden Jungen Salva auf einer wahrer Begebenheit beruht, macht die Lektüre für Riepe nicht leicht. Die Botschaft des Buches, dass Durchhalten besser ist als Aufgeben, sowie die Sympathie der Autorin für ihre Figuren und ihr Kunstgriff, zwei Geschichten parallel zu erzählen, machen die spannende und immer wieder auch angsteinflößende Flüchtlingsgeschichte für die Rezensentin jedoch letztlich erträglich.
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