Aus dem Französischen von Silv Bannenberg. Ella kann sich an nichts von der Party in der Villa eines mysteriösen Fremden erinnern, und sie weiß auch nicht, warum sie in ihrem Bett aufgewacht ist, umgeben von offensichtlich teuren Gegenständen, die ihr nicht gehören. Und sie kann nicht aufhören, an ihren großen Schwarm Madeleine zu denken, der sie auf keinen Fall von ihrem plötzlichen Hang zur Kleptomanie erzählen kann... Und diese süße und rätselhafte Madeleine steht plötzlich vor der Tür und erklärt ihr ihre Liebe? Ella kann ihr Glück kaum fassen! Bis Maddy ihr erzählt, dass sie am Abend zuvor auf der Party, die sie im Haus ihrer Eltern veranstaltet hatte, ausgeraubt wurde.
Eine so besondere wie charmante und das Genre auf den Kopf stellende Graphic Novel verdankt Rezensent Christoph Haas der französischen Zeichnerin Lucie Bryon. Der Ablauf entspricht zwar ganz dem üblicher romantischer Komödien, mit akuter Verliebtheit und alles gefährdender Krise kurz vor Schluss - doch die von der französischen Zeichnerin erzählte Geschichte handelt nicht nur von einer jungen lesbischen und noch dazu durch Klassengegensätze erschwerten (Schulhof-)Romanze, sondern wartet laut dem Rezensenten auch mit einigen unerwarteten Wendungen auf. Spannung und komplexe Figurenzeichnung runden das Ganze laut Haas ab.
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