Aus dem Amerikanischen von Ursula-Maria Mössner. Als Ivan vom Joggen nicht nach Hause zurückkehrt, die Minuten nur langsam verstreichen und das Warten immer unerträglicher wird, spielen sich in Carolines Kopf die verschiedensten Szenarien ab. Sollte dies nun tatsächlich das Ende ihrer zwanzigjährigen Beziehung sein? Er macht sich einfach aus dem Staub, ohne ein Wort? Wieso ist überhaupt er derjenige, der geht - hatte sie nicht selbst oft genug darüber nachgedacht, alles hinzuschmeißen und ohne ihn neu anzufangen? Andererseits: Haben sie sich nicht trotz aller Krisen und Affären immer wieder zusammengerauft? Vielleicht wurde er auch überfallen, liegt irgendwo in Manhattan am Straßenrand und wartet auf Hilfe? Lynne Schwartz nimmt uns mit auf eine mitreißende, emotionale Achterbahnfahrt, die durch alle Höhen und Tiefen einer langjährigen Beziehung führt - eine literarische Wiederentdeckung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.12.2015
Felicitas von Lovenberg lobt Lynne Schwartz' bereits 1980 erschienenen Roman "Für immer ist ganz schön lange" in den höchsten Tönen. Noch heute besticht die Kritikerin das Ehedrama durch seine außergewöhnliche Intensität und Kluge psychologische Konstruktion. , die hier gebannt der durch Affären, Selbstsucht und Abweisung geprägten Ehe der Mittvierziger Caroline und Ivan folgt. Vor allem aber bewundert die Rezensentin das Talent der Autorin, mit exakter Beobachtungsgabe das jahrelange Erwachsenwerden und Zusammenwachsen der Eheleute zu porträtieren. Und so kann sie diesen lange nachhallenden Roman nur unbedingt empfehlen.
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