Mit Texten von Gunter Böhnke und Bernd Lindner. Nur etwas über ein Dutzend Jahre her, ist sie schon in Vergessenheit geraten, denn inzwischen ist alles ganz anders. Wer die achtziger Jahre in der DDR erlebt hat, hält manchmal nicht mehr für möglich, dass es wirklich so war. Wer sie nicht kannte, muss eininge Vorstellungskraft aufbringen. Als der Fotograf Mahmoud Dabdoub 1981 aus dem Libanon in die DDR kam, hielt er fest, was ihm bemerkenswert erschien - in Berlin, Zinnowitz, Cottbus, Dresden, Rudolstadt, Rotternmersleben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.07.2003
"Wirklich der Erwähnung wert" mache diesen Band, befindet Jochen Hieber, der Name und die Biografe des Fotografen: Der Palästinenser Mahmoud Dabdoub, 1958 im Libanon geboren, kam 1981 zum Studium an die Hochschule für Grafik und Buchgestaltung in Leipzig, wo er bis heute lebt, erfahren wir vom Rezensenten. Der Band biete nun freilich nicht "einen ganz neuen Blick aufs alte Land", lesen wir weiter, dafür aber hat Hieber gefallen, dass die Bilder immer auch, wie er schreibt, "eine Spur Sympathie" zeigen würden - für die Menschen des Gastlandes, nicht aber für dessen politisches System. Gelobt wird vom Rezensenten auch noch das "hübsche Vorwort" des Leipziger Kabarettisten Günter Böhnke sowie der Umstand, dass der Band mit technischer Raffinesse und chronistischer Genauigkeit aufwarte.
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