Aus dem Amerikanischen von Ursula-Maria Mössner. Kalifornien, Sommer 1979: Während Clarissa mal wieder eigenen Interessen nachgeht, kuriert ihre siebenjährige Tochter Abby ihre Windpocken im Haus der Großmutter aus. Doch dieser Sommer, der so harmlos beginnt, wird die Geschicke der Familie über Jahrzehnte hinweg bestimmen, in ungeahnte Turbulenzen stürzen und nicht zuletzt eine unheilvolle Liebesgeschichte heraufbeschwören.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.12.2011
So ganz folgen kann man Sabine Brandts Besprechung nicht, die vor allem eines deutlich machen will: Die "Tochter einer Familie" leidet wie auch die anderen Romane der amerikanischen Autorin Maile Meloy an einem nicht zu überblickenden Personengefüge. Aber nicht nur die Anzahl stört die Rezensentin, auch dass die Figuren ohne ersichtliche Motivation hin und hergeschoben werden, geht Brandt gegen den Strich. Zwar spielten auch Geld und Karriere immer wieder eine Rolle, aber in der Hauptsache, stellt die Rezensentin entnervt fest, werden die Menschen bei Meloy vom Sex gesteuert und stehen außerhalb jeden sozialen und historischen Gefüges.
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