Dieses zweibändige Werk stellt die deutschsprachigen Fotobücher der Zwischenkriegszeit in ihrer ganzen Bandbreite anschaulich vor. Es dokumentiert die Fotobücher im Erhaltungszustand ihres Erscheinens, in den verschiedenen Ausstattungen und Auflagen. Die Konzentration auf den deutschsprachigen Raum und die Zeit von 1918 bis 1945 betont den internationalen Rang, den die Produktion und das Verlagswesen dieses Kulturraums und dieser Epoche in der Geschichte des Fotobuches einnehmen. In über siebzig Textbeiträgen von Spezialisten werden die Ausstattungsmerkmale der Fotobücher, ihr Druck, ihre Vermarktung und ihre Bedeutung für die Fotobuchgeschichte erörtert.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.10.2015
Überschwänglich feiert Rezensentin Catrin Lorch diesen von Manfred Heiting und Roland Jaeger sorgfältig gestalteten Band, der ihr auf mehr als tausend Seiten die Gestaltung deutschsprachiger Fotobücher zwischen 1918 und 1945 vor Augen führt. Fasziniert blättert die Kritikerin durch die zahlreichen Abbildungen, etwa von Karl Blossfelds Pflanzenaufnahmen, Laszlo Moholy-Nagys Bauhausbüchern, aber auch Propagandawerken wie "Olympische Dörfer" oder "Bauten der Bewegung". Dank der umfangreichen Untersuchung der Autoren lernt die Rezensentin etwa, wie sehr sich die Propaganda der avantgardistischen Gestaltungsmittel bediente.
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