Vor dem Hintergrund kulturwissenschaftlicher Diskussionen um kulturelle, nationale oder kollektive Traumata diskutiert die Studie von Marcel Hartwig Ästhetik und Erzählmodi von insgesamt elf Hollywoodproduktionen zu beiden Ereignissen. Damit leistet sie einen ebenso instruktiven wie innovativen Beitrag zur Untersuchung des jüngeren Nationenbildungsprozesses in den USA.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.11.2012
Ein bisschen zu viel an Therorie in diesem Buch von Marcel Hartwig führt laut Detlef Junker dazu, dass die Lesbarkeit und Zugänglichkeit des Textes leidet. Laut Junker hätte der Autor nicht gleich sämtliche Theorien zum kulturellen Gedächtnis extensiv darzustellen brauchen, sondern nur seine theoretischen Prämissen. Vielleicht, so mutmaßt Junker wäre dem Leser so besser deutlich geworden, ob die von Hartwig behandelte Feindbildproduktion in amerikanischen Pearl-Harbour-Filmen zur Traumatisierung oder doch eher zur Konsolidierung der amerikanischen Gesellschaft beigetragen hat.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…