Aus dem Englischen von Anja Lerz, Oliver Lingner, Elsbeth Ranke und Karin Schuler. Mit Vorwort zur deutschen Ausgabe und der Predigt zur Amtseinführung Trumps. Im Gottesdienst zur Amtseinführung Trumps richtete sich Bischöfin Mariann Edgar Budde mit kritischen Worten und der Bitte um Erbarmen direkt an den Präsidenten. Die Mitschnitte ihrer Predigt gingen um die Welt, vielen ist sie zum Vorbild geworden. Hier zeigt sie: Mut und mutiges Handeln sind ein Lebensweg. Anhand zahlreicher Geschichten - von Harry Potter über den Kleinen Prinzen bis zum Lukasevangelium - und persönlicher Erfahrungen beschreibt sie, wie wir uns zu unserem mutigsten Selbst entwickeln können.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 19.04.2025
Mariann Edgar Budde hat ein starkes Buch über Mut geschrieben, findet Rezensentin Nana Brink. Entstanden ist es noch bevor Budde, die Bischöfin von Washington DC, weltweite Berühmtheit erlangte durch eine Rede bei Donald Trumps Amtseinführung, in der sie um Barmherzigkeit gegenüber den Schwachen in der Gesellschaft bat. Tatsächlich ist Mut, stellt Brink nach der Lektüre klar, für Budde schlicht eine Selbstverständlichkeit und Teil ihres Jobs. Man muss sich darauf einlassen können, dass Budde gelegentlich einen Hang zum Kitsch hat, viel über Glaubensangelenheiten schreibt und auch hier und da Bibelzitate unterbringt, so Brink. Darüber hinaus erfährt man freilich auch einiges über ihr Leben als Scheidungskind und Mutter im Berufsleben. Alles in allem eine anregende Lektüre, so die Rezensentin.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.03.2025
Ein Mutmachbuch, das tatsächlich Mut macht, hat Mariann Edgar Budde laut Rezensent Johann Hinrich Claussen geschrieben. Die Washingtoner Bischöfin, die Donald Trump bei dessen Amtseinführung die Stirn bot, bedient hier zwar die Gepflogenheiten der Ratgeberliteratur, aber, so Claussen, auf eine angenehme, nie übergriffige Art. Vor allem enthält dieses Buch laut Claussen Geschichten, über Buddes eigenes Leben, aber auch, zum Beispiel über Martin Luther King. Sie zielen nicht auf Erfolge und Siege ab, sondern gehen in die Tiefe gehen und blicken auch in schweren Zeiten frohgemut in die Zukunft, so der angetane Kritiker - auch wenn manche vielleicht etwas zu sehr im kleinen Kreis der kirchlichen Gemeinde verbleiben. Von Trump'scher Lautsprecherei hebt sich dieses Bekenntnis zur Menschenwürde für Claussen angenehm ab. Buddes tiefer Glaube tut ihm gerade in harten Zeiten gut.
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