Mädchen sind stärker! Als wer oder was? Zwanzig Kurzgeschichten verdeutlichen, dass stark zu sein ganz unterschiedliche Bedeutungen haben kann. Es geht um Emanzipation, um Freud und Leid des Geschwister-Seins, um Auflehnung gegen die Vernichtung der Natur, gegen Gewalt und gegen das, was von vielen nur allzu gern als Schicksal bezeichnet wird. Mädchen sind stark! Und manchmal sind sie sogar stärker als die, die sie gestern noch waren. Einundzwanzig deutschsprachige Autorinnen aus drei Generationen sind dem Aufruf der Herausgeberin Marie-Therese Schins, Journalistin und Autorin aus Hamburg, gefolgt und haben sich an dieser Originalanthologie beteiligt.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…