Mit Zeichnungen von Wiebke Oeser. Niemals hätte Doro geglaubt, dass eine Stadt so viele Gesichter hat: Amsterdam ist einfach unfassbar. Diesmal ist die 13jährige ohne ihren Vater auf Reisen und erlebt eine aufregende Großstadt, in der Menschen auf dem Wasser und auf der Straße leben und Frauen sich in Schaufenstern präsentieren. Doch Doror erfährt auch vieles über die Geschichte dieses Landes, in dem ihre Mutter geboren und der Großvater im Widerstand gegen die Nationalsozialisten kämpfte.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 30.06.2003
Für Rezensentin Gabriela Wenke ist die Geschichte der dreizehnjährigen
Doro, die ein paar Wochen in Amsterdam (der Geburtsstadt ihrer Mutter)
verbringt, eine Liebeserklärung an die niederländische Metropole.
Zusammen mit ihrem Onkel lernt das Mädchen, lesen wir, die Stadt während eines langen Aufenthalts genau kennen: die romantischen Hausboote
ebenso, wie das unromantische Problem, die verschachtelte Stadt nacht
für Nacht zu entmüllen. Auch die Geschichte kommt, wie die Rezensentin
schreibt, nicht zu kurz, und zwar vom Ursprung des Reichtums der Stadt
im Sklavenhandel bis hin zur Besatzung durch die Nationalsozialisten. Am
Ende genießt die Rezensentin mit der Protagonistin besonders die
Liberalität und Freizügigkeit Amsterdams, ohne Schwächen (wie das
Drogenproblem) zu übersehen.
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