Denken Philosophinnen anders? Ja! Sie beziehen "leibhaftige" Erfahrungen in ihr Denken ein. Im Gegensatz zur männlichen Pflichtethik sind ihnen Begriffe wie "Fürsorglichkeit" selbstverständlich, ihr Denken gilt dem Leben ? nicht dem Tod.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.11.2000
Ja, es stimmt, dass in der Philosophiegeschichte die Frauen zu kurz kommen und anders denken tun sie wohl auch, konzediert der Kritiker mit dem Kürzel upj, aber was das Autorenpaar Rullman/Schlegel daraus macht, ist ihm nun wirklich zu schlicht: "Schwarz-weiss-schraffierte Kurzkapitel" in "popularem Stil" erheben den Anspruch, die Unterschiede im Denken der Männer und Frauen klar zu benennen und vergessen dabei, dass auch "Heidegger `anders` gedacht hat als Wittgenstein."
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