Arons Freunde haben ganz genaue Vorstellungen davon, was sie später werden wollen: Astronaut, Archäologin oder Achterbahntester. Nur Aron weiß nicht, was er werden möchte. Denn er weiß nicht, was er gut kann. Also erklärt sein Vater ihm, dass es verschiedene Gruppen von Menschen gibt: Es gibt Denker und Macher und es gibt Menschen, die einen ganz besonderen Sinn dafür haben, die Welt wahrzunehmen. Mit ihrer außergewöhnlichen Begabung bringen sie das Schöne in die Welt. Das sind die Träumer. Aron ist verwundert. Wer sind die Träumer und was sind ihre Fähigkeiten? Träumer sehen die Welt mit anderen Augen, erklärt sein Vater ihm. Sie nehmen die Welt mit ihren Sinnen wahr. Künstler, Musiker, Autoren, Tänzer und Erfinder sind sie und mit ihrem Talent machen sie die Welt zu einem schöneren und besseren Ort für alle Menschen. Zu dieser Gruppe von Menschen gehört Aron. Eine Besonderheit des Buches ist der Epilog, der eine Liste von bekannten "Träumern" aufführt, die Großes erreicht haben und uns mit ihren Taten dazu inspirieren, selbst zu träumen und Großes zu vollbringen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.11.2023
Ein schönes Buch für Kinder mit - vermeintlich - etwas zu viel Fantasie hat Mark Janssen geschrieben und gemalt, meint Rezensent Fridtjof Küchemann. Dabei ist er von der Rahmenhandlung, die sich um einen Jungen dreht, der in der Schule gefragt wurde, was er einmal werden will und darauf keine Antwort wusste, nicht einmal komplett überzeugt. Aber sobald die ratlose Hauptfigur von seinem Vater in den Wald geführt wird, und erklärt bekommt, dass es neben Denkern und Machern auch Menschen gibt, die die Welt anders wahrnehmen als andere, verwandelt sich das Buch, lernen wir, und bebildert die plötzlich befreite Wahrnehmung des Jungen. Fabelwesen fliegen über die Seiten, heißt es, und auch der Blick auf die Welt der Menschen verändert sich. Wenn es dann später wieder in die Realität zurück geht, zeichnet Küchemann nach, dann hat der Junge Wichtiges über die Macht der Kreativität gelernt.
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