Aus dem Englischen von Sarah Pasquay. Mit Illustrationen von Joan Miró und Fotografien von Lee Miller. In diesem Buch stellt der junge Tony den Künstler Joan Miró vor, einen stillen, elegant gekleideten Mann, der träumte, wenn er wach war, und wunderbar merkwürdige Welten voller magischer Tiere malte. Das Buch ist illustriert mit Mirós besten Bildern und Archivaufnahmen der Fotografin Lee Miller sowie Kunstwerken von Kindern, gemalt im Stil Mirós. Tony erinnert sich an die Besuche Mirós in seinem Elternhaus, einer kleinen Farm in Südengland, und einen Ausflug zum Londoner Zoo, bei dem Miró ihn aufforderte, "große Vögel, Schlangen und seltsame Geschöpfe der Nacht" zu entdecken. Die magischen Tiere, die Miró bei seinen Besuchen malte, können in diesem Buch bewundert und bestaunt werden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.07.2017
Nachdem sie Antony Penroses kleines Kunstbuch "Als Miró die Tiere neu erfand" gelesen hat, kann Ulrike Schultheis gar nicht anders als Miró zu lieben - und Antony Penrose eigentlich auch. Als Kind lebte der Autor mit seinen Eltern auf einer Farm in Sussex, wo Künstler wie Picasso oder eben Miró ein und aus gingen, wenn Penrose also über den Maler schreibt, dann kann er sich dabei ganz eigener und ganz persönlicher Erinnerungen bedienen, um Miró auch als Menschen erlebbar zu machen, erklärt die Rezensentin. Aber auch die Kunst kommt nicht zu kurz, verspricht Schultheis. Besonders gefällt der Rezensentin, wie Penrose kleine Ausschnitte von Mirós Bildern ausschneidet und vergrößert, um zu zeigen, dass auch die ganz abstrakten noch von lustigen Tierchen wimmeln.
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