Innerhalb von nur fünf Jahren entwickelte sich die Suchmaschine Google vom kalifornischen Studentenprojekt zum globalen Giganten. Pulitzer-Preisträger David A. Vise hat das erste umfassende Buch über das Weltunternehmen geschrieben. Mit einem aktuellen Vorwort zur deutschen Ausgabe.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.10.2006
Rezensent Louis Gerber hat David A. Vises und Mark Malseeds Geschichte des rasanten Aufstiegs von Google mit großem Interesse gelesen. Allerdings hat ihn das Buch - bei aller Faszination für die Unternehmensgeschichte und die unkonventionelle Unternehmenskultur von Google - nicht wirklich überzeugt. So hält er den Autoren vor, dass trotz der mit 150 Insidern geführten Interviews kaum Neues über das Unternehmen zu erfahren sei. Zudem hätte er sich von ihnen insgesamt eine kritischere Herangehensweise gewünscht. Außerdem vermisst er "kritische" Informationen zur aktuellen Situation und Konkurrenzfähigkeit der Suchmaschine Google.
Große Detailkenntnis bescheinigt Rezensent Tarik Ahmia den Autoren dieser "Google-Story", die er insgesamt als "unterhaltsame Abenteuergeschichte" über zwei Robin Hoods im world wide web gelesen hat. Allerdings empfindet er es schon früh als "Manko" des Buchs, dass es zu distanzlos die beiden "Goggle-Boys" Larry Page und Sergey Brin "einfach toll" findet, und "kritisches Hinterfragen" Ahmias Eindruck zufolge deshalb nicht auf dem "Aufgabenzettel" der Autoren steht. Deshalb betrachtet der Rezensent das Buch eher als eine Art zum "Märchen verdichteten Tatsachenbericht", in dem aus seiner Sicht aber zu wenig Raum für die Analyse des "Phänomens Google" geblieben ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.05.2006
Instruktiv findet Rezensent Carsten Knop dieses Buch über Google, das David Vise und Mark Malseed vorgelegt haben. Die beiden amerikanischen Journalisten erzählen darin die Erfolgsstory des Silicon-Vally-Unternehmens, dessen Name mittlerweile ein Synonym für die Suchmaschine im Internet geworden ist. Wie Knop unterstreicht, befassen sie sich dabei nicht nur mit den Google-Gründern Sergey Brin und Larry Page, sondern auch mit der Technik, den prominenten Finanziers, dem Börsengang und der Kultur von Google. Ihre Schilderungen würdigt Knop als "liebevoll", aber durchweg "professionell-distanziert". Wer die Google-Kultur verstehen will, der sollte nach Ansicht Knops dieses Buch lesen.
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