Mit der neuen Musterfeststellungsklage
können Verfahren gebündelt werden. Die Voraussetzungen für die neue Klageart waren hoch umstritten, die Paragrafen 606-614 extra für diese Klageart neu gefasst. Das neue Recht muss ohne Schonfrist angewandt werden, worauf sich Anwaltschaft, Gerichte und Verbände einzustellen haben.
Das Praxishandbuch Musterfeststellungsklage
schafft Orientierung im neuen Recht. Schritt für Schritt erläutert es die vielfältigen Probleme und Fallkonstellationen der neuen Klageart:
Wer ist klagebefugt, wer zuständig?
Nach welchen Regeln erfolgt die Durchführung des Musterverfahrens?
Was bedeutet die gestufte Rechtsdurchsetzung (1. Musterfeststellungsklage, 2. Individualprozess) für den strategischen Umgang mit der neuen Klageart, insbesondere für die Verteidigung der beklagten Unternehmen?
Wie erfolgt die "richtige" Umsetzung im Prozess, wie ist das Verhältnis zu den bestehenden Verfahrensregeln (Streitverkündung, ….)?
Was erwächst wann in Rechtskraft, wer kann sich auf die Ergebnisse berufen?
Befugten Organisationen, Rechtsanwälten, Syndikusanwälten, Richterinnen und Richter
hilft das Handbuch, die neue Klageart im Prozess anzuwenden.
Schaubilder,
Musterformulierungen und
strategische Entscheidungshilfen
ermöglichen den direkten Einstieg und praxistaugliche Lösungen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.02.2019
Beachtlich findet Stephan Bausch das Tempo und die Sorgfalt, mit denen Christian Nordholtz und Martin Mekat ihr Praxishandbuch zur Musterfeststellungsklage erarbeitet haben. Wie sich Masseschäden mit der neuen Klageart bewältigen lassen, erklären die Autoren in Zusammenarbeit mit international erfahrenen Prozessanwälten erschöpfend, so Bausch. Das Buch bietet Orientierung in der Klagepraxis für Anwälte, aber auch für Verbraucher und Verbände, meint Bausch. Wer darf klagen, wie gestalten sich die einzelnen Abschnitte und die Beendigungsmöglichkeiten des Verfahrens, wie die Kosten? Solche Fragen bekommt Bausch beantwortet, genau und praxisnah.
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