Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.10.2002
Martin Z. Schröder ist völlig genervt von diesem Hörbuch, in dem Doris Wolters einen inneren Monolog von Martin Walser spricht. Thema ist das aus der Sicht der Frau geschilderte deprimierende Verhältnis zu ihrem Ehemann. Dabei handelt es sich um einen in Druckform kurzen, auf Hörbuchformat aber endlos gestreckten Text. Schröder kann dieses Hörbuch nur als Schlafmittel empfehlen - in dieser Funktion wirke es todsicher. Diesen Tipp verbindet er jedoch mit einer kleinen Warnung: "Nach spätestens einer halben Stunde sollte jemand die CD anhalten, denn kurz darauf, in der letzten, in der 31.Minute, sagt Hubertus Gertzen einen kurzen Satz zum Aufwachen."
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…