Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Hans Tietmeyer. Angesichts der Bemühungen der griechischen Regierung, die Konvergenzkriterien so bald wie möglich zu erfüllen, um am 1. Januar 2001 in die dritte Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) eintreten zu können, evaluiert das Werk das Konvergenzbild Griechenlands. Aspekte der nominellen, realwirtschaftlichen und rechtlichen Konvergenz sowie die Vorbereitungen des privaten Sektors auf die Euro-Umstellung und die Akzeptanz der neuen Währung seitens des Bürgers werden interdisziplinär und praxisorientiert analysiert. Das Konzept wird durch die Einbeziehung der deutschen Erfahrungen mit der WWU vervollständigt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.05.2000
Nikos Georgakis ist recht angetan von diesem Buch. Dank "kritisch-fundierter Quellen" werde der Weg Griechenlands in die EU für interessierte Leser gut nachvollziehbar. Er lobt die zahlreichen Aspekte, die in diesem Buch behandelt werden, von finanzpolitischen Maßnahmen, rechtlichen Reformen bis hin zu den Auswirkungen, die dies auf das Leben und den Alltag der Bürger Griechenlands hat. Besonders gefällt ihm, dass dieser Weg nicht als reine "Erfolgsgeschichte" dargestellt wird, sondern dass auch die oftmals "als schmerzhaft" empfundenen Veränderungen angesprochen werden. Nicht zuletzt werde auch aufgezeigt, welche Reformen noch ausstehen, zum Beispiel im Renten- oder Gesundheitssystem.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.04.2000
In einer kurzen Rezension weist Nikos Georgakis darauf hin, dass er diese Aufsatzsammlung für unverzichtbar hält, wolle man "anhand kritischer Quellen" den Weg Griechenlands in die WWU nachvollziehen. Als positiv hebt er hervor, dass in dem Band auch deutlich wird, dass es sich nicht auf jedem Gebiet um eine "Erfolgsstory" handelt. Vielmehr würden hier auch die Schwierigkeiten und Nachteile, die der Beitritt für viele Griechen hat, angesprochen.
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