Die Verbände als Repräsentanten gesellschaftlicher Partikularinteressen sind seit langem ein zentrales Thema der Staatslehre. Auch wenn sie als unverzichtbare Elemente einer pluralistischen Demokratie allgemein anerkannt werden, so galten sie doch vielen auch als Bedrohung der staatlichen Autorität und als Störfaktoren im politischen Willensbildungsprozess einer repräsentativen Demokratie. Für Unternehmerverbände trifft dies in besonderem Maße zu. Vor diesem Hintergrund konfrontiert der Band zum einen die gängige Verbändekritik mit den neuesten Forschungsergebnissen zu den Unternehmerverbänden in Deutschland und verbindet dabei geschichtswissenschaftliche und politikwissenschaftliche Untersuchungsperspektiven. Gleichzeitig gibt er einen Einblick in die aktuelle Verbändediskussion, die in jüngster Zeit aufgrund der politischen Debatte um ein "Bündnis für Arbeit" neuen Auftrieb erhalten hat. Die Beiträge gehen zurück auf eine Tagung, die der Bundesverband der Deutschen Industrie gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Politische Wissenschaft der TU München veranstaltete.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…