Die Verbände als Repräsentanten gesellschaftlicher Partikularinteressen sind seit langem ein zentrales Thema der Staatslehre. Auch wenn sie als unverzichtbare Elemente einer pluralistischen Demokratie allgemein anerkannt werden, so galten sie doch vielen auch als Bedrohung der staatlichen Autorität und als Störfaktoren im politischen Willensbildungsprozess einer repräsentativen Demokratie. Für Unternehmerverbände trifft dies in besonderem Maße zu. Vor diesem Hintergrund konfrontiert der Band zum einen die gängige Verbändekritik mit den neuesten Forschungsergebnissen zu den Unternehmerverbänden in Deutschland und verbindet dabei geschichtswissenschaftliche und politikwissenschaftliche Untersuchungsperspektiven. Gleichzeitig gibt er einen Einblick in die aktuelle Verbändediskussion, die in jüngster Zeit aufgrund der politischen Debatte um ein "Bündnis für Arbeit" neuen Auftrieb erhalten hat. Die Beiträge gehen zurück auf eine Tagung, die der Bundesverband der Deutschen Industrie gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Politische Wissenschaft der TU München veranstaltete.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…