Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.01.2004
Als ein Standardwerk empfiehlt uns Rezensent Thomas Meyer diese bereits 1996 auf Italienisch erschienene Monografie von Massimo Ferrari, die inzwischen, wie Meyer beschwört, als "unentbehrlich für jede Auseinandersetzung" mit Ernst Cassirer gilt - und als einzigartig: "Noch immer ist seine kontextualisierende Lesart, das Gespür für die Entwicklung Cassirers nicht übertroffen." Dies liegt für den Rezensenten vor allem daran, dass Ferrari gar nicht erst versuche, die Brüche und Widersprüche in Cassirers Arbeit zu glätten. Positiv wirkt sich für den Rezensenten auch aus, dass der Autor für seine Interpretationen die zeitgenössische Rezeption Cassirers miteinbezieht.
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