Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.01.2004
Als ein Standardwerk empfiehlt uns Rezensent Thomas Meyer diese bereits 1996 auf Italienisch erschienene Monografie von Massimo Ferrari, die inzwischen, wie Meyer beschwört, als "unentbehrlich für jede Auseinandersetzung" mit Ernst Cassirer gilt - und als einzigartig: "Noch immer ist seine kontextualisierende Lesart, das Gespür für die Entwicklung Cassirers nicht übertroffen." Dies liegt für den Rezensenten vor allem daran, dass Ferrari gar nicht erst versuche, die Brüche und Widersprüche in Cassirers Arbeit zu glätten. Positiv wirkt sich für den Rezensenten auch aus, dass der Autor für seine Interpretationen die zeitgenössische Rezeption Cassirers miteinbezieht.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…