Mit 43 Abbildungen. Wie der Automobilismus aus der Gefahr der Geschwindigkeit die Mythen von Individualität und Freiheit hat werden lassen und warum das Traumauto nur eine Momentaufnahme aus den Kreisläufen der Geschwindigkeitsfabrik darstellt, erzählt dieses Buch. Indem es das Wort Schrott beim Wort nimmt und die abgeschnittenen Stücke zu einer Kulturgeschichte des Autounfalls montiert, werden technische, literarische und öffentliche Diskurse als Zusammenhänge sichtbar, in denen der Unfall immer schon zum Automobil gehört und seit einem Jahrhundert Sicherheitstechniken, öffentliche Debatten, Geschichten und Bilder produziert.
Rezensent Mladen Gladic scheint es sich gefallen zu lassen, wenn die beiden Kulturwissenschaftler Matthias Bickenbach und Michael Stolzke eine Geschichte des Autounfalls als Geschichte vom Schrotthaufen der Moderne schreiben. Worum es letztlich geht, wenn im Buch von den berühmten Unfalltoten James Dean und Albert Camus die Rede ist, erklärt Gladic so: Es geht um die Dekonstruktion des Mythos der Moderne, der Selbstbestimmung, der Kraft und der Funktionalität. So muss es wohl sein.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…