Mit 43 Abbildungen. Wie der Automobilismus aus der Gefahr der Geschwindigkeit die Mythen von Individualität und Freiheit hat werden lassen und warum das Traumauto nur eine Momentaufnahme aus den Kreisläufen der Geschwindigkeitsfabrik darstellt, erzählt dieses Buch. Indem es das Wort Schrott beim Wort nimmt und die abgeschnittenen Stücke zu einer Kulturgeschichte des Autounfalls montiert, werden technische, literarische und öffentliche Diskurse als Zusammenhänge sichtbar, in denen der Unfall immer schon zum Automobil gehört und seit einem Jahrhundert Sicherheitstechniken, öffentliche Debatten, Geschichten und Bilder produziert.
Rezensent Mladen Gladic scheint es sich gefallen zu lassen, wenn die beiden Kulturwissenschaftler Matthias Bickenbach und Michael Stolzke eine Geschichte des Autounfalls als Geschichte vom Schrotthaufen der Moderne schreiben. Worum es letztlich geht, wenn im Buch von den berühmten Unfalltoten James Dean und Albert Camus die Rede ist, erklärt Gladic so: Es geht um die Dekonstruktion des Mythos der Moderne, der Selbstbestimmung, der Kraft und der Funktionalität. So muss es wohl sein.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…